
Den Ansatz der visuellen Suche gab es ja schon in verschiedensten Ausführungen, doch in nützlicher Ausprägung zeigt er sich eher selten. Jüngster Gegenbeweis zu dieser These ist oSkope. Zeit für eine kurze Analyse unter Laborbedingungen.
Gesucht wird bei amazon, flickr, youtube und ebay. Präsentiert bekommt man die Ergebnisse in Thumbnails. Die Anordnung der Bildchen kann allerdings durch verschiedene Ansichten selbst bestimmt werden.
Vor allem die Graph-Ansicht gefällt mir gut. Man kann dort einen sehr schnellen Überblick über gesuchte Bücher oder Filme bekommen denn die Thumbnails werden an zwei Achsen (Zeit und Ranking) abgetragen und übermitteln somit gleichzeitig zusätzliche Information über sich selbst.
So erhält man beispielsweise einen schönen Überblick über die Meinungen der Anhängerschaft von amazon über das komplette Werk von Martin Scorsese.

Man könnte noch einiges mehr aus dieser Darstellung bzw. Suche herauskitzeln. Es wäre interessant selbst zu bestimmen, welche Werte an den Achsen abgetragen werden. Zudem wäre es eventuell bereichernd verschiedene Suchergebnisse miteinander zu vergleichen.
Die durchsuchten Seiten sollten sich ernsthaft überlegen, ob das nicht ein Dienst ist, den sie ihren Anwendern ständig zur Verfügung stellen.
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