Next Mobility Services – Szenario
Kunde

Mobil sein, ist ein Muss in modernen Gesellschaften. Trotzdem verleiden uns immer häufiger Staus, Umwege und Parkplatzsorgen den Genuss des Selbstfahrens. Wenn wir lange Strecken zurücklegen müssen, haben wir oftmals die Wahl zwischen dem kleineren Übel: einer stressigen Autofahrt oder einer Zugfahrt, bei der man sich nach Abfahrtszeiten, festgelegten Wegstrecken und seinem Sitznachbarn richten muss.

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Zeitenwende

Vollumfänglich autonom fahrende Fahrzeuge werden neue Services ermöglichen. Es entsteht ein Mobilitätssystem, dass den Komfort des Zuges mit den vielfältigen Möglichkeiten automobiler Fortbewegung verbindet. Dies ist ein weiterer Schritt in eine vollkommen freie und unabhängige Art der Fortbewegung. Doch es geht nicht nur um ein Mehr an Komfort und ein Mehr an Freiheit, es geht um ein ganz anderes Verständnis der Fortbewegung – eine neue Reisekultur!

Der Weg ist das Ziel – Szenario

In der Zukunft: Der Straßen- und Schienenverkehr wurde zu großen Teilen automatisiert. Autonom fahrende Fahrzeuge bringen uns sicher und emissionsarm zu den Orten unserer Wahl. Lange Wegstrecken werden längst nicht mehr „zurückgelegt“, sondern als Erweiterung des eigenen Freiraums begriffen:
Lora, ihr Ehemann Carl und ihr Sohn Tommy aus Hamburg haben zwei Wochen Urlaub und planen einen Besuch bei Loras Schwester in Rom. Unterwegs gibt es viel zu entdecken. Bei der Zusammenstellung ihrer Reiseroute geht es nicht um den kürzesten Weg, sondern darum, Landstraßen mit schöner Aussicht zu finden, die zudem an Orten vorbeiführen, die interessante Angebote für Familien bereithalten. So lässt sich alle zwei Stunden ein netter Zwischenstopp einlegen. Das große Gepäck lässt die Familie im Voraus von einem Logistikpartner (NEXT LOGISTICS) abholen. Vor der Haustür steigen sie dann in ein autonomes City-Fahrzeug ein und werden aus dem Ballungsgebiet der Stadt herausgefahren. Am Stadtrand wartet an der Transferstation schon das gebuchte Familien-Panorama-Mobil. Neben reichlich Platz und einem Schlafbereich bietet es Spielzeug und eine Leseecke für Tommy. Sofort stürzt der Junge an die großen Fensterfronten, denn es gibt nicht nur viel zu sehen, sondern auch viel zu erfahren: Während Mama ein bisschen döst und Papa ein Buch liest, erzählt ein Audioguide ebenso spannende wie amüsante Details über die Flüsse, Seen, Berge, Burgen oder Tiere, die ins Blickfeld kommen. Gerade fahren sie am Hof von Bauer Schulze vorbei, dem die Holstein-Milchkühe rechts auf dem Feld gehören. Er verkauft frische Bio-Milch an seiner Milchtankstelle – na, wenn das keinen Zwischenstopp wert ist!
Später hält das Fahrzeug an einem Restaurant und Lora nimmt das zuvor bestellte Abendessen entgegen. Am Abend des ersten Reisetages sind alle müde von den vielen Eindrücken und legen sich zum Schlafen in die bequemen Betten des Familien-Panorama-Mobils. Durch das Panoramadach hat man einen wunderbaren Blick auf den klaren Sternenhimmel.
Am nächsten Morgen wacht die Familie 1000 Kilometer weiter südlich auf und freut sich über die mediterrane Landschaft. Das Fahrzeug hält an einer Wellness-Einrichtung, damit die Familie duschen und frühstücken kann. Als die Fahrt weitergeht, berechnet der Bordcomputer die Ankunftszeit in Rom: 17:38 Uhr. Aber eilig hat es niemand, wer weiß, was es noch zu erkunden gibt?

Eine neue Qualität der Mobilität

Es geht künftig weniger um die Fahrt als solche, sondern vielmehr um die Möglichkeiten der Zeit- und Wegnutzung. Dabei können schöne Erlebnisse oder Ruhe im Mittelpunkt stehen, es kann aber auch darum gehen, auf der Fahrt – quasi nebenbei – all jene Dinge erledigen oder kaufen zu können, zu denen man sonst nicht kommt. Je nach Länge der Fahrt, nach Hobby oder Interesse lassen sich die Anbieter von Services via Smartphone oder Fahrzeug-User-Interface einbinden: Restaurants, Hotels, Geschäfte, Sehenswürdigkeiten und Events. Wie auch immer: Die neue Mobilität wird vielfältiger und die individuellen Interessen der Reisenden differenzieren sich immer stärker aus. Es werden Wünsche beim Reisen mit dem Fahrzeug erfüllt, die wir uns heute kaum vorstellen können.

Vehicles + services“

Vernetzte und leicht zugängliche Services in Kombination mit unterschiedlichen autonomen Fahrzeugflotten werden eine höhere Qualität der Mobilität ermöglichen. Die Fahrt wird zu einem Erlebnis, das wir uns individuell nach unseren Wünschen zusammenstellen können und dabei volle Kontrolle über Weg und Zeit behalten. Nicht nur Familien sind an komfortabler Mobilität interessiert, sondern auch Pendler und Geschäftsreisende, die ein autonomes Fahrzeug als mobiles Büro nutzen oder größere Reisegruppen, die mit Großraumfahrzeugen kurzweilig reisen werden.

Interurban traffic“

Carsharing: Die Stadt aufwerten

Feinstaubbelastete Luft, zugeparkte Innenstädte, Staus und Verkehrslärm – all das ist dank der selbstfahrenden Elektrofahrzeugflotten bald Geschichte. Mit den autonomen Fahrzeugen werden Ballungszentren aufgewertet: Untereinander kommunizierend fahren die Elektrofahrzeuge selbständig in der Stadt umher und sind schnell am gewünschten Einsatzort. Weil die Fahrzeuge nicht die meiste Zeit sinnlos herumstehen, sondern ständig im Einsatz sind, wird ein Großteil der Parkflächen überflüssig und kann dafür menschenfreundlich genutzt werden. Eine Anregung dafür ist PARKPARK. Auch wird die Einbahnstraßen-Regelung durch die intelligente Steuerung von Fahrzeugen und der Infrastruktur teilweise nicht mehr benötigt. Je nach Verkehrsaufkommen kann für einzelne Fahrbahnstreifen die Fahrtrichtung bestimmt werden. Die Infrastruktur und die Fahrzeuge werden effektiver nutzbar und passen sich optimal an das Verkehrsaufkommen an.

Interurban traffic“

Es werden sich nach und nach innerstädtische Zonen herausbilden, die hauptsächlich von öffentlichen Verkehrsmitteln und Sharing-Fahrzeugen befahren werden – während außerhalb der Ballungsräume weiterhin analoger Privatverkehr mit Verbrennungsmotoren möglich ist. An den Rändern der Städte entstehen Transferstationen, die den intelligenten und reibungslosen Wechsel zwischen privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen.

DER NUTZER profitiert schließlich von einem breiten Serviceangebot, auf das er jederzeit von zu Hause oder unterwegs zugreifen kann – über sein Smartphone oder über das User Interface der Fahrzeuge. Ein intelligentes System wird dem Nutzer hierbei helfen und auf seine Wünsche und Gewohnheiten eingehen. Es verbindet Nutzer, Fahrzeuge, Infrastruktur und Services: So schafft es eine völlig neue Art der Mobilität.

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