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Blaue 3D Stadtkarte mit Routen und Zielpunkten

Zukunfts-Szenarien zu autonomen Flotten

Intuity entwickelte für Mercedes-Benz Vans Szenarien zur Zukunft innerstädtischer Mobilität. Im Rahmen der Weltpremiere von „Vision URBANETIC“ wurden diese im September 2018 in Kopenhagen vorgestellt

Neue Herausforderungen und Möglichkeiten urbaner Mobilität

Die Schattenseiten eines entfesselten Individualverkehrs stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Es bedarf ganzheitlicher Mobilitätskonzepte, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden. Neben der Entlastung des Verkehrsaufkommens gehört dazu auch ein komfortables und dabei umweltverträgliches Angebot. Um diese Konzepte nachhaltig in den Lebensalltag zu integrieren, müssen vor allem die Städte selbst mit einbezogen werden.

Die Alternativen zum privaten Automobil erobern bereits die Metropolen – von E-Scootern über Car- und Ride-Sharing-Dienste bis hin zu Seilbahnen. Fortschritte im Bereich des autonomen Fahrens und die Digitalisierung der Städte eröffnen immer neue Möglichkeitsräume für den Transport von Personen und Waren.

Musik: Embers and Ashes von Anenon

In der Studie „Vision URBANETIC“ zeigt Mercedes-Benz Vans, wie autonome Flotten die Mobilität zukünftig verbessern können. Das Konzept-Fahrzeug basiert auf einem modularen Prinzip: Die Fahrplattform kann je nach aktuellem Mobilitätsbedarf mit verschiedenen Funktionsmodulen wie einer Fahrgast-Zelle oder einem Laderaum bestückt werden. Transportiert ein Van tagsüber Fahrgäste und wickelt in der Nacht Waren-Logistik ab, so erhöht das nicht nur seine Effizienz sondern entlastet auch deutlich den innerstädtischen Verkehr. Doch zu einer autonomen Flotte gehört weit mehr als nur deren Fahrzeuge, Mobilitätsanbieter benötigen ein Software-Ökosystem, um die autonome Flotten zu betreiben.

Greifbare Geschichten im Kopenhagen der Zukunft

Gemeinsam mit Mercedes-Benz Vans entwickelte Intuity ein virtuelles Modell der Stadt Kopenhagen, um das Zusammenspiel zwischen Fahrgast, Mobilitätsanbieter und städtischer Infrastruktur greifbar zu machen. Im virtuellen Kopenhagen werden einzelne Aspekte des Flottenökosystems durch konkrete Geschichten erzählt. Auf diese Weise lassen sich die Möglichkeiten der zukünftigen Mobilitätslösung visuell erleben.

Modellierung der 3D-Umgebung in Unity – Routen und Gebiete

Die Szenarien illustrieren einerseits die menschliche Seite der Lösung: Wie kann ein derartiger Service den künftigen Bedürfnissen der Menschen besser gerecht werden? Andererseits erklären sie aber auch die technischen Hintergründe, also das Zusammenspiel der einzelnen Systemkomponenten im komplexen Kontext einer Stadt. Die Szenarien beleuchten beispielsweise, wie die gesamte Flotte auf ungeplante Hindernisse reagieren kann, die durch ein einzelnes Fahrzeug detektiert werden. Auch die Vorteile eines präventiven Last-Managements auf Basis externer Quellen werden thematisiert. Nicht zuletzt geht es aber auch um Situationen, bei denen nicht ein technischer Prozess, sondern die direkte, menschliche Kommunikation zwischen Operator und Fahrgast die beste Lösung darstellt. All diese Themenfelder wurden auf unserer virtuellen Bühne verdeutlicht und quasi erlebbar gemacht.

Modellierung der 3D-Umgebung in Unity – Stadtgebiete und Inszenierung

Wir freuen uns, gemeinsam mit Mercedes-Benz Vans Mobilität im urbanen Raum neu zu denken – denn letztendlich geht es bei all den Konzepten und Szenarien um die essenzielle Frage, die uns stets antreibt: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“