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Matthias Wagler

21.11.2007

Das neue Netz unterm Mikroskop – Part 4

Lang, lang ist er her. Der letzte Blick durchs Mikroskop auf die sich rasant verändernde Welt des Cyberspace. Doch einige Ereignisse in letzter Zeit haben mich auf Strömungen aufmerksam gemacht, die ich unbedingt im Laborlogbuch festhalten möchte.

1. Das mobile Netz wird Main Stream

Ich hatte im zweiten Teil unser kleinen Laborserie bereits über das mobile Web gesprochen.

„Bestimmte Medienverhalten, die im Moment aufgrund der technischen Einschränkungen entstanden sind, werden sich dadurch ebenfalls weiter entwickeln. Da die Entwicklung hin zum einfach bedienbaren, leistungsfähigen, mobilen Endgerät sicher weiter rasant steigen wird, darf man gespannt sein, was uns da in Zukunft noch alles in die Hand- bzw. Hosentaschen fällt. Und vor allem wie das Ganze unser zukünftiges Leben beeinflussen wird.”

Diese Revolution der mobilen Endgeräte hat jetzt, dank Apple, begonnen. Google und Android werden wohl einen Großteil dazu beitragen, dass diese Entwicklung noch einen größeren Schub erhält.

Auch die Mobilfunkanbieter sind auf den Zug aufgesprungen. Sie preissen bereits die neue mobile Herrlichkeit durch Werbespots im Fernsehen an. Das dürfte wohl der endgültige Beweis sein, dass das mobile Web im Mainstream angekommen ist.

2. Amazon stellt Kindle vor

Kindle ist ein erneuter Versuch das erste erfolgreiche eBook zu kreieren. Was das Design und Interktion betrifft, will ich mal aus der Ferne keine voreiligen Schlüsse ziehen. Beim ersten Blick aufs Interface kommt dank Schwarz-Weiss Optik kaum Bedienfreude auf. Doch vor allem der einfache Zugang zur globalen Datenwolke ist für mich das interessanteste am Amazon Gadget. Denn evtl. sollte man Kindle eben nicht als technischen Gadget bewerten, sondern als Alltagsgegenstand.

Die nächste Stufe – Online was ist das?

Ich denke das Device leutet eine nächste Stufe des Netzes ein. Das interessante an dieser Phase ist, dass das Netz während der Phase wohl verschwinden wird. Ja verschwinden. Zukünftige Generationen werden den Begriff Online wohl nicht mehr kennen bzw. belächeln.

Das Netz wird menschlicher

Keine Angst das WWW wird nicht von heute auf morgen nicht einfach gelöscht werden. Vielmehr wird es so alltäglich werden, dass die Unterscheidung zwischen Online und Offline kaum noch erwähnenswert erscheinen wird. Der Zugang zum Netz wird sich in Zukunft einfacher und vor allem menschlicher gestalten. Eben wie es Kimble tut.

Denn kauft man mit dem Technikbrocken ein Buch, lädt der Inhalt sich automatisch auf das Device, ohne dass die Leseratte jemals einen Mobilfunkvertrag abschließen oder sich in Wifi-Netz einwählen musste. Kimble kann das von Haus aus. Ohne dass man seinen Rechner hochfahren, einen Browser starten und eine URL eintippen müsste. Das Netz verschwindet.

No Computer needed

…ist eine Feature, dass Amazon sogar bewirbt. Ein Trend der sich weiter fortsetzen wird. Das Internet erobert unsere Umwelt und das über neue Monitortechnicken wohl auch im 3-dimensionalen Raum. (Glen Hemstra und Glen Leonhard wissen mehr)

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