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Urbanität, Mobilität und Logistik sind als ein System zu betrachten, Beispiel Rotterdam

Lebenswerte Städte gestalten

In stetig wachsenden Städten verdichten sich globale Herausforderungen wie unter einem Brennglas. Komplexe Warenströme und Phänomene wie Verkehrskollaps, soziale Ungleichheit oder die Folgen des Klimawandels treffen sie unmittelbar. Diese Orte sind aber auch Labore für clevere, neue Lösungen. Weltweit setzen sich führende Städte ambitionierte Entwicklungsziele und nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie nutzen ihren beachtlichen Gestaltungsspielraum, um die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern und Unternehmen ein gutes wirtschaftliches Umfeld zu geben. Mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft konzipieren und realisieren wir zukunftsweisende Initiativen für lebenswerte Städte mit nachhaltiger Mobilität und effektiver Logistik.
  1. Mobilität ist ein vieldimensionales System
  2. Lebendige Quartiere gestalten
  3. Logistik als Pulsgeber

Mobilität ist ein vieldimensionales System

Lebendige Städte brauchen reibungslose Mobilität. Nicht nur die Wirtschaft lebt von effizienten Warenflüssen, auch Menschen wollen bewegt werden. Doch jeder mit dem eigenen Auto? Dieses Modell ist schlichtweg veraltet. Der knappe Raum muss neu verhandelt werden, um unseren Städten mehr Aufenthaltsqualität zu geben und angemessenen Freiraum für effiziente und platzsparende Verkehrsmittel zu schaffen.

Die Zukunft liegt im intermodalen, also vielfältigen und dabei hochgradig integrierten, Mobilitätsangebot. Bereits 2012 arbeiteten wir mit Daimler an dieser Idee. moovel – heute REACHNOW – findet für jeden Benutzer den individuell besten Mobilitätsmix von Tür zu Tür. Eine digitale Vernetzung der Verkehrsmittel bildet die Grundlage für neue Geschäftssysteme. Damit Menschen ihr Mobilitätsverhalten tatsächlich ändern bedarf es aber auch einer realen Vernetzung über Mobility Hubs, synchronisierte Taktzeiten sowie Infrastrukturausbau für ÖPNV und Mikromobilität.

Neben der reinen Effektivität bemessen sich Erfolg und Legitimierung von Mobilitätsangeboten zunehmend an ihrer Nachhaltigkeit. Wenn wir in Deutschland wie geplant die Treibhausgasemissionen mehr als halbieren wollen, dann müssen wir das Mobilitätssystem auf neue Beine stellen und nicht nur den Status Quo im Kleinen optimieren.

Entscheiden in komplexen Zusammenhängen

Eine wichtige Basis für Netz- und Standort-Entscheidungen sind dabei Visualisierung und Simulationen anhand realer Daten. Sie schärfen das Verständnis für dynamische Kontexte bei Unternehmen und Kommunen und bilden die Basis für neuartige Geschäftssysteme oder Kooperationen. Gemeinsam mit der EnBW entwickelten wir solche Modelle für die Auslegung der EV-Ladeinfrastruktur.

Lebendige Quartiere gestalten

Ein Grund für den großen Bedarf an innerstädtischer Mobilität liegt am überkommenen Ideal der funktionalen Stadt mit der extremen Trennung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Doch Städte entdecken den Wert kleinräumiger Quartiere neu und finden attraktive Lösungen, um vitale Mikro-Organismen mit lokaler Identität, ausgewogener Sozialstruktur und kurzen Wegen zu schaffen. Auch für zukunftsweisende Energiekonzepte spielen Quartiere eine immer größere Rolle. Denn dort wird in Micro-Grids lokal erzeugte Energie aus unterschiedlichen Quellen vor Ort nutzbar gemacht. Die Komplexität solcher Lösungen ensteht durch die technischen und organisatorischen Herausforderungen sowie durch die Vielfalt der Bedürfnisse und Meinungen der Beteiligten vor Ort.

Portrait
Bernhard Staiber
„Für eine erfolgreiche Transformation braucht es Know-How, Co-Creation, Diskurs und Mitentscheidung auf lokaler Ebene. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Moderation und Umsetzung komplexer Produkte und Services begleiten wir solche Transformationsprozesse.”

Logistik als Pulsgeber

Die Optimierung von Logistikprozessen führt für alle zu spürbar mehr Komfort und Effizienz. Verbraucher profitieren von der großen Transparenz und Flexibilität beim Bestellen und bei der Zustellung. Für Daimler Vans haben wir anhand von Szenarien visualisiert, wie autonome Flotten unseren Alltag weiter erleichtern und die Städte entlasten können. Unternehmen profitieren von einer wirtschaftlichen Lager- und Flottenhaltung. Dabei fangen Logistikunternehmen das potenzielle Chaos ab, das aus der Wertschöfpfungskette kommt.

So wie eine reibungslose Logistik zum gesunden Organismus einer Stadt beiträgt, bildet eine vernetzte Extra- und Intralogistik das Rückgrat der Wertschöpfung in Unternehmen. Die digitale Transformation ist dort in vollem Gange und gewinnt durch maschinelles Lernen, Sensorik und Automation weiter an Dynamik. Auch in Zukunft werden sich Unternehmen der logistischen Kette immer weiter vernetzen. Wichtige Faktoren in diesem Zusammenhang sind:

  • Die Definition von einheitlichen Schnittstellen für Kommunikation und multidirektionalen Datenaustausch
  • Die Entwicklung von Assistenzsystemen, die das Einlagern, Finden und Kommissionieren von Gütern vereinfachen, auch wenn diese nicht wie geplant bearbeitet werden können
  • Die Durchsetzung von einheitlichen Transport- und Lagerbehältern, die bei Bedarf mit Sensoren bestückt sind

So werden die Prozesse der gesamten Logistikkette mit den Abläufen der Produktion harmonisiert und formen vorausschauende, selbstregulierende Systeme.

Was können wir für Sie tun?

Unser transdisziplinäres Team aus Ingenieurs-, Natur- und Kulturwissenschaften verbindet die Welt der Zahlen und Modelle mit den konkreten sozialen und wirtschaftlichen Aspekten. Wir begleiten Städte und Organisationen bei der Strategieentwicklung, gestalten Service-Konzepte und entwickeln mit Unternehmen Produkte und Services der nächsten Generation. Die Zukunft unserer Städte und die Art des Wirtschaftens ist so formbar wie noch nie zuvor – Lassen Sie uns gemeinsam lebenswerte Städte, nachhaltige Mobilität und bessere Warenströme entwickeln.