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Zurück zum BlogFlugzeug fliegt über Wolken

Markus Turber

21.03.2007

Klimaneutral fliegen

Nachdem ich in der Wirtschaftswoche Anfang März las, dass man nicht ungestraft behaupten darf, dass Flugreisen schlecht für das Klima sind – die Wiwo hat dafür den Dodo der Woche verliehen – möchte ich mich davor hüten an dieser Stelle ähnliche Behauptungen in die Welt zu setzen. Wer aber der Umwelt künftig nebst der Flugreise etwas gutes tun will, kann dies bei Atmosfair tun. Passagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern.

Eine gute Sache, wie ich finde. Vielleicht wäre das auch ein denkbares Modell für die deutsche Autoindustrie. Die Fahrer könnten besseren Gewissens die Zeit überbrücken, die es dauert, bis auch hierzulande ein nennenswertes Angebot C02 reduzierter Fahrzeuge existiert. Atmosfair setzt hier Maßstäbe für neue Geschäftsmodelle und helfen Geldströme in echten ökologischen Wandel zu lenken. Hoffentlich macht das Beispiel Schule und wir finden künftig neben dem Regenwald im Bierkasten, auch Solarzellen im Heizöl und Nahverkehrstickets in der Steckdose.